Die Geschichte von 1985 bis heute
Vom 21. bis 24. Juni 1985 stand dann das 100-jährige Gründungsfest der Wehr an. Zu diesem feierlichen Anlass wurde eine Fahnenweihe abgehalten bei der Frau Emma Lechner dankenswerterweise das Amt der Fahnenmutter übernahm.
Da das Grillfest bei der Dorfbevölkerung auf sehr reges Interesse gestoßen ist, hat man sich im Jahr 1990 entschieden ein Grillhäuschen in Eigenregie zu bauen. Die Arbeiten wurden in der Schreinerei Georg Lechner mit Unterstützung von Lorenz Ferstl, Johann Kollecker, Georg Schachtner, Fridolin Haberl, Fritz Ferstl sen. und Lambert Dobmeier sen. durchgeführt.
Nach geleisteter Arbeit wurden alle Mitwirkenden von der Fahnenmutter Emma Lechner mit einer deftigen Brotzeit verköstigt.
Am 19. Mai 1995 feiert man das 110-jährige Jubiläum im Rahmen der Florianifeier. Hierzu wurden neben den örtlichen Vereinen, die Patenwehr Lengthal sowie Vertreter des Kreisfeuerwehrverbandes eingeladen. Treu dem Motto „Gott zur Ehr’, dem Nächsten zur Wehr“ entschloss man sich die Aktion „Hand in Hand“ zugunsten Leukämieerkrankter zu unterstützen.
Die Restauration der alten Spritzen stellte seit langem ein großes Ziel von engagierten Feuerwehrmännern dar. 1998 wurde dieses Vorhaben in die Tat umgesetzt und die Spritze in mühevoller Handarbeit restauriert. Heute erinnert das Gefährt an die frühen Zeiten der Brandbekämpfung und macht den technischen Fortschritt der letzten Jahrzehnte besonders deutlich.
Sie zählt zu den Unikaten der Feuerwehrgeschichte in unserem Landkreis und ist ein besonderer Blickfang und gerngesehener Gast bei Oldtimertreffen.
Zusammen mit der Florianifeier fand am 22.Mai 1999 die Einweihung der neuen Tragkraftspritze vom Typ Fox 2 TS8-8 statt. Die Neuanschaffung war notwendig, da die Zuverlässigkeit der alten Spritze aufgrund ihres Alters bereits nachließ.
Bereits 1999 begannen die Planungen für den Umbau des Feuerwehrgerätehauses. Großen Beitrag leistete hier Johann Malterer, der ein Gemeinschaftsprojekt mit der Kirche in die Wege geleitet hatte.
Daraufhin wurde die Erweiterung mit dem Bau eines Pfarrheims kombiniert, was sich letztlich als Glücksgriff für alle Beteiligten erwies. Im Jahr 2000 erfolgte der Spatenstich zum Umbau und bereits im folgenden Jahr fand die Einweihung des neuen Gerätehauses statt. Leider war es dem Expositus nicht gegönnt die Fertigstellung zu erleben, da er am 11. September 2000 im Folge einer schweren Krankheit verstarb.
2004 entschied man der restaurierten Spritze einen Ehrenplatz zur Aufbewahrung zu schaffen und erweiterte das Feuerwehrgerätehaus mit einem verglasten Anbau. Der dadurch entstandene Ausstellungsraum wird nicht nur für die „alte Spritz’n“ genutzt sondern auch für andere historische Gegenstände. Nach viel Eigenleistung konnte die FF den neuen Anbau des Gerätehauses einweihen.
Im Jahre 2007 wurde durch einen schweren Sturm das Grillhäusl so stark beschädigt, dass ein Neubau notwendig wurde. Durch die tatkräftige Unterstützung einiger Mitglieder konnte das neue Grillhäusl in Rekordzeit innerhalb von 14 Tagen pünktlich zum Grillfest fertiggestellt werden.

Am 26. April 2008 fand im Zuge der Florianifeier die Einweihung des neuen Einsatzfahrzeuges statt. Nach einer zweijährigen Planungsphase wurde ein TSF angeschafft. Der gute Zustand des alten Fahrzeugs lies es zu, dass man es an die FF Töding weitergeben konnte.


